Teil 9: E-Liquids selber mischen



Hier bekommst du eine Anleitung zum Selbermischen von E-Liquids und erfährst wo die Vorteile liegen, was du dabei sparen kannst und was du dafür benötigst.

Was kann man damit gegenüber fertigen E-Liquids sparen?

E-Liquids fix und fertig zu kaufen ist bequem. Meist sind sie geschmacklich gut abgestimmt, man füllt sie ein und kann sofort losdampfen. Der Nachteil ist der relativ hohe Preis. 10ml fertiges Liquid kosten, abhängig vom Hersteller, zwischen 3,50 und 9 Euro. Mischt du deine Liquids jedoch z.B. mit meinen STEAMWOLF-Premiumaromen selber, liegen die Kosten für 10ml selbst gemischtes Liquid gerade einmal bei 0,60 bis 0,90 Euro (abhängig von der verwendeten Basisflüssigkeit und der Aromenkonzentration).

Das ist ein finanziell deutlich spürbarer Unterschied, gerade wenn man bedenkt, dass Lungendampfer im Schnitt zwischen 10 und 20ml Liquid pro Tag verdampfen. Aus diesem Grund mischen die meisten Dampfer über kurz oder lang ihre Liquids selber und gönnen sich zwischendurch einmal ein fertiges Liquid für besondere Gelegenheiten.

Persönlich habe ich vom ersten Tag an meine Liquids selber gemischt. Das Mischen von E-Liquids ist kein Hexenwerk und denkbar einfach!

Was du zum Mischen von E-Liquids brauchst

Zunächst einmal benötigst du die Basisflüssigkeit für Dein E-Liquid. Im Teil 7 dieser Reihe (Das Liquid) habe ich bereits erklärt, welche Inhaltsstoffe im Liquid zu finden sind. Bis auf das Aroma und ggf. Farbstoffe ist in der Basisflüssigkeit bereits alles enthalten was man für ein fertiges E-Liquid benötigt.

Bist du aktuell noch Raucher bzw. möchtest Du vom Rauchen zum Dampfen wechseln, empfehle ich dir für den Start eine 50/50 VPG Basis mit Nikotin. 50/50 VPG bedeutet, diese Basis besteht zur Hälfte aus vegetarischem Glycerin (VG) und zur anderen Hälfte aus Propylenglykol (PG). Zusätzlich enthält sie noch Nikotin. Wie viel Nikotin drin sein sollte haben wir bereits Im Teil 7 (Nikotin) geklärt.

Bist du kein Raucher und möchtest das Dampfen einfach einmal ausprobieren, empfehle ich dir für den Start eine PG 30/VG 70 Basis ohne Nikotin. In dieser Basis sind 30% Propylenglykol und 70% vegetarisches Glycerin enthalten. Diese Basis ist sanfter beim Inhalieren, der Dampf fühlt sich im Mund cremiger an. Raucher empfinden diese Mischung jedoch anfänglich aufgrund des geringeren PG-Anteils oft als zu lasch. – Bei dieser Basis ist der PG-Anteil noch hoch genug, um auch den Geschmack zu transportieren und das Liquid für die meisten modernen Verdampfer flüssig genug zu halten. Sollte das Liquid wider Erwarten für deinem Verdampfer zu zähflüssig sein und zu Abrissen in der Liquidzufuhr führen, gib einfach 5% Wodka hinzu, damit sollte es dann klappen. Bei der Beimischung von Wodka musst du nicht befürchten, betrunken oder fahruntauglich zu werden. Dazu ist die Alkoholmenge deutlich zu gering. Lediglich trockene Alkoholiker sollten von dieser Lösung Abstand nehmen.

Fertige Basisflüssigkeit (oder kurz Base oder Basis) bekommst du in fast allen On- und Offline-Dampferläden. Die Basis gibt es in allen möglichen Gebindegrößen. Kaufe dir für den Anfang einen Liter. Kleinere Gebinde sind im Verhältnis zu den größeren meist unverhältnismäßig teuer. Die Basis hat eine relativ lange Haltbarkeit.

Als zweite Zutat benötigst du ein zum Dampfen geeignetes Aroma und (sofern du es wirklich unbedingt möchtest) geeigneten Lebensmittelfarbstoff. Aromen verschiedenster Hersteller findest du ebenfalls in den meisten On- und Offline-Dampferläden. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn deine Aromenwahl auf meine STEAMWOLF-Premiumaromen fallen würde. Sie sind wirklich sehr lecker!

Zusätzlich brauchst du kleine Flaschen zum Anmischen. Bewährt haben sich für mich Plastikflaschen aus Polyethylen (PE). Du kannst auch Flaschen aus Polyethylenterephthalat (PET) verwenden, hier ist der Kunststoff jedoch härter und die Flaschen lassen sich nicht so gut drücken wie die aus PE. Ebenfalls kannst du Apothekerglasflaschen verwenden, dann sollte es jedoch eine mit Pipettenmontur sein, sonst bekommst du das Liquid nicht ohne Umwege in deinen Verdampfer.

Du benötigst größere Flaschen zum Anmischen eines Liquidvorrats und kleinere zum Transport. Als Vorratsflaschen verwende ich selber Flaschen zwischen 50 und 500ml. Für den Transport und zum Einfüllen in den Verdampfer Flaschen zwischen 10 und 30ml.

Flaschen, die du zum Befüllen deines Verdampfers verwendest, sollten eine Plasikspitze oder eine Metallnadel haben. Ich selber bevorzuge eine Plastikspitze, weil da der Auslass etwas größer ist und man ihn durch Kappen der Spitze weiter vergrößern kann. Gerade in der kalten Jahreszeit wird VG-lastiges Liquid recht zähflüssig und man bekommt es nur schwer durch die Metallnadel.

Zum Schluss benötigst du noch ein paar Spritzen. Die bekommst du am besten für ein paar Cent in der Apotheke. Du brauchst eine größere Spritze für die Basis und eine kleinere mit feiner Einteilung für das Aroma. Ebenfalls brauchst du Kanülen (Nadeln). Hier nimm bitte die dicksten, die du bekommen kannst.

Sehr hilfreich ist auch ein kleinerer Messbecher mit feiner Einteilung.

Tipp: Du kannst übrigens auch mit einer Feinwaage mischen. Ich messe mittlerweile ausschließlich mit der Waage ab. Das ist viel angenehmer, schneller und genauer. Aber es muss (!) eine Feinwaage sein und sie sollte auf 0,01 Gramm genau messen. Ich garantiere dir, eine Waage, die nur auf 0,1 Gramm genau misst, wird dich in den Wahnsinn treiben! Kleine digitale Feinwaagen bekommt man bei ebay oder Amazon bereits für 10 bis 15 Euro. Diese reichen vollkommen aus.

So wird gemischt

Die Zutaten und das nötige Zubehör haben wir zusammen. Nun kannst du mischen, jedoch nicht, ohne eine Haushaltsrolle griffbereit zu haben. Als Dampfer brauchst du Haushaltsrollen, das ist ein unerlässliches Utensil. Tu der Umwelt einen Gefallen und nimm welche aus recyceltem Papier!

Zunächst überlege dir, wie viel Liquid du mischen möchtest und stelle eine ausreichend große Flasche bereit. Als nächstes musst du wissen, mit wie viel Prozent Aroma deine Basisflüssigkeit aromatisiert werden muss. Wie viele Prozent das sind ist von Aroma zu Aroma unterschiedlich und auch abhängig vom persönlichen Geschmack. Manchmal ist bereits eine Dosierempfehlung auf der Aromenflasche enthalten. Bei meinen STEAMWOLF-Premiumaromen gebe ich z.B. als Empfehlung eine Dosierung von 8 – 15% an. Manche Hersteller machen dazu jedoch keine Angaben. In dem Fall versuche zunächst einen Richtwert zu finden. Oft wird man fündig, wenn man den Namen des Aromas zusammen mit dem Schlagwort „Dosierung“ googelt. Wirst du nicht fündig, bleibt dir nur das Experiment.

Hast du eine Dosierempfehlung, liegt diese meist in einem von/bis-Bereich, denn die Dosierung ist u.a. abhängig von der verwendeten Basisflüssigkeit, der Menge an Dampf bei der Inhalation, dem Verdampfer und dem persönlichen Geschmack. Deshalb ist das A und O beim Mischen, die richtige Dosierung zu finden. Verwendest du zu viel Aroma, kann der Geschmack seifig werden, verwendest du zu wenig, ist der Geschmack zu fade oder gar leicht muffig, gerade wenn du mit viel Nikotin dampfst.

Persönlich dosiere ich die STEAMWOLF-Aromen im Schnitt mit 10% bei einer 50/50 VPG Basis. Also an der unteren Skala der Dosierempfehlung. Mir reicht das völlig aus. Bei VG-lastigen Basen verwende ich12 - 13%.

Wenn du dir nicht sicher bist, dosiere lieber etwas zu hoch als zu niedrig. Die Mischung später zu verdünnen fällt leichter als sie zu erhöhen (vor allem, wenn man dann nicht mehr genug Aroma zur Hand hat).

Tipp: Notiere dir in einem Notizbuch die Mischungsverhältnisse zu einem Liquid incl. Bemerkung, ob es damit zu stark oder schwach aromatisiert ist. Gerade wenn du mehrere Liquids mischt, sind solche Notizen Gold wert.

Mal angenommen du möchtest 50ml Liquid mit einer Aromenkonzentration von 12% mischen. Dazu benötigst du 6ml Aroma und 44ml Basisflüssigkeit.

So rechnest du richtig

Die allgemeine Formel zum Berechnen der Menge des benötigten Aromas ist:

Dosierung in Prozent * Liquidmenge : 100 = Aromenmenge

Nehme eine Spritze mit entsprechend feiner Skalierung und ziehe die benötigte Menge Aroma mittels einer Kanüle auf. Das Aroma gibst du anschließend in die ausreichend große Vorratsflasche für dein Liquid. Anschließend füllst du die Flasche mit der nötigen Menge Basis auf. Der Vollständigkeit halber:

Liquidmenge – Aromenmenge = Menge der Basisflüssigkeit

Du wirst feststellen, dass sich die Basisflüssigkeit nicht so gut mit der Spritze aufziehen lässt, insbesondere wenn sie aus dem Kühlschrank kommen sollte. Daher meine Empfehlung eines kleinen Messbechers. Aber Vorsicht! Mischt du kleine Mengen wie 50ml, so kann ein Messbecher recht ungenau sein. Zumal im Messbecher immer Rückstände verbleiben. Bei kleinen Mengen ist es besser, die Basisflüssigkeit zwar zunächst in den Messbecher zu geben, sie daraus jedoch mit der Spritze ohne aufgesetzte Kanüle zu entnehmen und abzumessen.

Mischen mit der Feinwaage

Hier zeigen sich die Vorteile einer Feinwaage, denn damit kannst du einfach alles in die Vorratsflasche kippen und siehst am Gewicht, ob es genug ist.

Etwas musst du beim Mischen mit der Feinwaage jedoch wissen: 1 Milliliter ist nicht 1 Gramm. 1ml Aroma wiegt auch nicht immer gleich viel, das ist abhängig vom Aroma. Auch Basisflüssigkeit hat entsprechend ihrer Zusammensetzung unterschiedliches Gewicht. Die Unterschiede sind jedoch nicht gravierend. 100ml Liquid ist mehr als 100g Liquid und bei dieser Menge ist der Unterschied in zwei gleichen Flaschen auch durchaus gut erkennbar.

Wenn du es ganz genau nehmen würdest, müsstest du sowohl das spezifische Gewicht deines Aromas als auch deiner Basisflüssigkeit kennen. Der Einfachheit halber kannst du jedoch einfach so tun, als würde alles gleich viel wiegen und 1 Gramm wäre 1 Milliliter. Die Geschmackliche Feinabstimmung erfolgt sowieso erst ganz zum Schluss. Wenn du immer mit der Feinwaage arbeitest und die Dosierung in Gramm notierst, kannst du deine Mischungen auch immer wieder rekonstruieren.

Fertig gemischt - und jetzt?

Wenn alle Zutaten in der Flasche sind, schraubst du sie zu und schüttelst den Inhalt eine halbe Minute lang kräftig durch. Damit das gut funktioniert, sollte immer noch etwas Luft in der Flasche sein. Gerade VG-lastige Basen, insbesondere wenn sie kalt sind, lassen sich schwer mit dem Aroma vermischen.

Tipp: Lege die Flaschen auf die warme Heizung oder stelle die Flasche in ein maximal 45 Grad warmes Wasserbad. Ein Topf mit Deckel ist gut, dann bleibt das Wasser länger warm. Aber heize bitte nicht mehr nach sondern nimm den Topf von der Platte. Wenn das Liquid schön warm ist, schüttel es noch einmal kräftig durch und lasse es im Wasserbad stehen, bis das Wasser auf Zimmertemperatur abgekühlt ist.

Achtung – Vorsicht beim Erwärmen in der Mikrowelle! Ich weiß, die Mikrowelle ist verlockend und geht schnell. Aber sie ist nicht die beste Wahl und du kannst dich wirklich übel verbrennen. Der Siedepunkt von Liquid liegt bei durchschnittlich um die 200 Grad und es heizt es extrem schnell auf. PE-Flaschen schmelzen jedoch bereits bei ca. 100 Grad und fangen bereits vorher an so weich zu werden, dass sie sich verformen. Anfänglich sieht die Flasche noch gut aus, aber wenn du sie anfasst hast du ein weiches, wabbeliges und extrem heißes Zeug in der Hand. Außerdem erhitzt die Mikrowelle das Liquid selten gleichmäßig, das merkt man beim Schütteln. Zunächst fühlt es sich noch angenehm in der Hand an und dann wird es auf einmal beim Schütteln immer heißer und heißer. Zu hohe Temperaturen machen ein Liquid allerdings selten besser.

Du möchtest nun natürlich ganz schnell probieren. Verstehe ich, geht mir genauso. Aber Liquid braucht Zeit. Es muss reifen. Fruchtaromen haben meist nicht so lange Reifezeiten und schmecken oft bereits nach dem Mischen ganz gut. Meist ist in den Aromen jedoch nicht ausschließlich Frucht enthalten sondern auch andere Komponenten, deshalb gewinnen auch diese Aromen mit der Reife noch an Geschmack. Abhängig vom Aroma kann es auch schon mal zwei Wochen oder sogar noch deutlich länger dauern, bis ein Liquid seinen besten Geschmack entfaltet.

Gerade wenn man neu anfängt zu Dampfen und noch keine ausgereiften Liquids bereitstehen hat, ist das besonders ärgerlich. Deshalb mein Rat, mische so früh wie möglich mehrere Liquids an und verwende als erstes ein Aroma mit hohem Fruchtanteil. Menthol muss übrigens gar nicht reifen, d.h. Fruchtaromen mit Menthol liefern oft bereits nach dem Mischen ordentliche Geschmackserlebnisse. Mein „Yum Yum Cherry“ ist für den Start eine gute Wahl. Es gewinnt zwar nach einer Woche Reifezeit noch an Komplexität, schmeckt jedoch frisch gemischt ebenfalls bereits sehr lecker.

Nun geht es ans Verkosten und die Feinabstimmung deines Liquids. Du gibst eine kleine Menge davon in deinen Verdampfer und probierst – nur so viel, dass du ein paar Mal dampfen kannst. Während du den Geschmack auf dich wirken lässt, nimmst du ein kleines Fläschchen und gibst dort einen Milliliter von deinem Liquid hinein. Diesen verdünnst du mit einem halben Milliliter Basisflüssigkeit. Mittlerweile solltest du bereits einen Eindruck vom Geschmack und der Intensität deiner Hauptmischung gewonnen haben. – Schmeckt die schon ganz gut oder ist sie geschmacklich noch zu intensiv?

Jetzt leerst du den Tank von den Resten der Hauptmischung und probierst das verdünnte Liquid. Lass es wieder eine Weile auf dich wirken. Ist es besser oder schlechter als die Hauptmischung? So tastest du dich langsam an die perfekte Dosierung heran. Wähle beim nächsten Durchgang immer eine Mischung, die genau zwischen dem liegt, was du noch zu stark und dem, was du bereits zu schwach empfindest.

Auch hier zeigt sich übrigens wieder die Überlegenheit einer Feinwaage, denn damit kannst du gerade bei sehr kleinen Mengen viel akkurater abmessen als mit einer Spritze. Bei diesen kleinen Mengen kommt es manchmal tatsächlich auf wenige Tropfen an und das wird mit der Spritze sehr nervenaufreibend. Arbeitest du mit der Feinwaage, fülle dir einfach etwas Basis in eine kleine Flasche mit Spitze ab. Damit lässt sich hervorragend dosieren.

Tipp 1: Unter Umständen ändert sich das Geschmacksempfinden noch etwas, wenn du das Liquid etwas länger dampfst. Nimm dir Zeit beim Verkosten und der Feinabstimmung und verdünne dein Ursprungsliquid nicht in einer übereilten Aktion komplett. Arbeite immer erst mit kleinen Mengen und dampfe diese dann auf. Mach dir Notizen dazu in deinem Büchlein.

Tipp 2: Verdampfer sind nicht immer gleich geschmacksintensiv. Wenn du mal mehrere Verdampfer hast, macht es u.U. Sinn, deine Liquids auf die jeweiligen Verdampfer abzustimmen. Ich selber tendiere dazu, meine Vorratsmischung immer etwas überdosiert zu halten und sie dann – abgestimmt auf den Verdampfer – daraus in kleinen Mengen verdünnt anzumischen. Außerdem gibt es Tage, an denen man intensiver oder weniger intensiv schmeckt. Was gestern gerade richtig war, kann mir heute evtl. zu süß oder zu kräftig sein. So habe ich immer noch die Möglichkeit, ein bereits fertig gereiftes Liquid meiner Tagesform anzupassen.

Tipp 3: Versuche einmal, eine Mischung zu finden, die geschmacklich gerade so eben ausreicht, und diese eine Weile zu dampfen. Gerade wenn du vom Rauchen aufs Dampfen wechselst, wird sich dein Geschmacksempfinden in den Wochen nach dem Rauchstopp kontinuierlich verbessern. Du unterstützt diesen Vorgang, indem du deine Geschmacksknospen nicht gleich wieder mit sehr intensiven Geschmäckern überlastest. Gebe einmal einige Tropfen Aroma in etwas Wasser und probiere das. Du wirst erstaunt sein, wie wenig Aroma man da benötigt. Daran erkennst du, wie stark unsere Liquids eigentlich aromatisiert sind. Zu starke Aromatisierung führt meiner Erfahrung nach viel eher zu einer zeitweiligen Geschmacksblindheit (der sogenannten Dampferzunge). – Irgendwann macht so gut wie jeder Dampfer einmal diese Erfahrung. Nichts schmeckt dann mehr, die Geschmacksknospen sind einfach zu überreizt und müssen sich wieder erholen. Dampfst du mit weniger Aroma im Liquid, wirst du wahrscheinlich seltener eine Dampferzunge bekommen und der Zustand wird weniger lange anhalten.

Ich habe dir hier nun die einfachste Form des Mischens erklärt. „Mischprofis“ mischen sich gerne auch ihre Basisflüssigkeit aus den einzelnen Komponenten selber zusammen oder kombinieren verschiedene Aromen miteinander zu einer eigenen Komposition. Auch das ist kein Zauberwerk, würde in diesem Einsteigerleitfaden jedoch den Rahmen sprengen.

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